AniNite'07
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Go Spiel

Durchgehend, Convention-Halle

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Chizu Kobayashi, Foto: Raimund Appel
Ehrengast: Die japanische Regierung hat die Profispielerin Chizu Kobayashi (5-Profi-Dan) nach Österreich entsandt, um das traditionelle Brettspiel 'Go' als asiatischen Kulturexport noch populärer zu machen. In Österreich erlebt das Strategiespiel derzeit einen regelrechten Boom, weil heuer die europäische Go-Meisterschaft in Villach stattfand. Kobayashi genießt als Go-Profispielerin in Japan den Status eines Sportstars, vergleichbar mit Renate Götschl in Österreich. Seit März residiert sie in Wien.

Chizu Kobayashi gibt auf der AniNite'07 Workshops für alle Altersklassen. Auch wenn die Regeln schnell gelernt sind, wird man erst durch jahrelanges Training zum Go Meister.

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Setzen eines Spielsteins, Foto: Martin Chrz
Der Österreichische GO-Verband organisiert das Turnier auf der AniNite'07 und gibt Tipps für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Go spielt man mit weißen und schwarzen Steinen auf einem 19x19 Linien großen Spielbrett. Das Strategiespiel wurde vor etwa 4000 Jahren in China erfunden und ist somit das älteste dokumentierte Brettspiel der Menschheit. Im alten Japan wurde es zur Wissenschaft hoch entwickelt und stellte den Zeitvertreib der oberen Gesellschaftsschicht dar. Heute spielen sieben bis zehn Millionen Japaner Go.

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Chizu Kobayashi auf der AniLite, Foto: Raimund Appel
Anders als bei Schach und ähnlichen Taktikspielen sind bei Go die Regeln so einfach, dass sie in wenigen Minuten verstanden werden können. Trotzdem ist es gleichzeitig der strategisch komplexeste Mentalsport und Schach weit überlegen, so dass kein aktuelles Computerprogramm einen fortgeschrittenen Hobbyspieler besiegen kann.